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ALS LEBENSRETTER AUSGEZEICHNET 156 langjährige DRK-Blutspenderinnen und -Spender aus dem Land Brandenburg wurden am 19. Oktober in Potsdam für ihre Spendetätigkeit geehrt

Foto: (vlnr) DRK-Vizepräsident im Land Brandenburg, Dietmar Bacher, Dedo Schaupeter, Staatssekretär Rudolf Zeeb

Viele Schwerkranke können nur durch die Gabe von Blutpräparaten überleben. Ohne das uneigennützige und kontinuierliche Engagement von Brandenburger Blutspenderinnen und Blutspendern wäre dies nicht möglich. Deshalb zeichneten das Deutsche Rote Kreuz und die Landesregierung Brandenburgs am 19. Oktober 2013 in einer feierlichen Zeremonie in der Potsdamer Schinkelhalle 156 langjährige DRK-Blutspenderinnen und –spender mit 100 oder mehr unentgeltlichen Blut- oder Plasmaspenden für ihr uneigennütziges Engagement aus.

„Spitzenreiter“ unter den Ausgezeichneten war Dedo Schaupeter aus Neuruppin mit 200 Vollblutspenden.

Staatssekretär Rudolf Zeeb dankte den Spenderinnen und Spendern im Namen der Landesregierung

Brandenburgs Innenstaatssekretär Rudolf Zeeb dankte den Spenderinnen und Spendern im Namen der Landesregierung. Aus den Händen von Dietmar Bacher, DRK-Vizepräsident im Land Brandenburg, erhielten sie eine Urkunde und ein Ehrenabzeichen in Gold mit Eichenkranz.
Zeeb nannte die Vielfachspender ein „Vorbild für viele Menschen in unserem Land, die als Blutspender solidarisches Verantwortungsbewusstsein mit besonderem persönlichen Einsatz vorleben“. „Das Blutspendesystem basiert darauf, dass Menschen sich für ihre Mitmenschen verantwortlich fühlen und Vorsorge treffen. Blut zu spenden beweist viel Solidarität. Danke, dass Sie mit dazu beitragen, Leben zu erhalten und zu retten. Ihr persönliches Engagement verdient höchste Anerkennung.“

Die Spenderinnen und Spender kommen aus dem Nordwesten Brandenburgs, dem Einzugsgebiet des DRK-Instituts für Transfusionsmedizin in Potsdam mit den Postleitzahlen 14476 bis 17268.
Sie alle haben mit ihren unentgeltlichen Spenden aufgrund persönlicher Erlebnisse oder aus besonderen Gründen kontinuierlich dazu beigetragen, dass die Patientenversorgung mit lebensnotwendigen Blutpräparaten in Brandenburger Kliniken stets gesichert ist. Ihr Engagement ist in jeder Hinsicht besonders. Sie geben nicht nur mit jeder Spende einen halben Liter Blut, sondern schenken bei jeder Spende auch rund 40 Minuten ihrer Freizeit. Jeder dieser Blutspender hat mindestens 10 Jahre regelmäßig Blut gespendet, um solch eine hohe Spendenzahl zu erreichen, denn eine Vollblutspende ist nur aller 8 Wochen möglich.
Ein Beispiel: ein Spender, der für 100 Spenden geehrt wird, hat so insgesamt 4.000 Minuten aufgewendet, um Blut zu spenden, also 66 Stunden. In dieser Zeit hat er insgesamt 50 Liter Blut gespendet.