Aus der Region

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blutspender.mag | 0806 | 07 AUS DER REGIOn | Berlin Dennis Friederici – „BUFDI“ beim DRK-Blutspendedienst Ost Engagiert für die Blutspende Seit September 2011 Gerätewartung und -reparatur, Hof- und Grünpflege und ist Dennis Friederici als auch die Hilfe auf Außenterminen. Die Arbeit und das Bundesfreiwilligendienst- Team gefallen ihm sehr. Danach „muss ich dann end- leistender im Institut für gültig meine Sachen packen“, lacht der Abiturient, der Transfusionsmedizin in nach Ende der Schule noch keine konkrete Berufsidee, Berlin in der Abteilung aber eine neigung zu Technik hatte. „Die Kombination Technik tätig. Das Aufga- aus technischen Aufgaben zusammen mit der sozialen benspektrum des 19-jäh- Komponente Blutspende fand ich gut“, fasst Dennis zu- rigen gestaltete sich bald sammen. Auf Seminaren mit anderen „BUFDIS“, die in abwechslungsreicher als Kitas oder auch auf wechselnden Stellen tätig sind, stellt erwartet, so dass Dennis sich heraus: „Ich habe alles richtig gemacht“. nach sei- bereits im Juni 2012 um ner Zeit beim DRK-Blutspendedienst würde Dennis gern ein weiteres halbes Jahr Maschinenbau studieren und sich später vielleicht im bis März 2013 verlängert Bereich der physikalischen Medizintechnik spezialisie- hat. Zu seinen Aufgaben ren. Bis dahin ist er noch eine Weile im täglichen „Son- Dennis in Aktion zählen Büroarbeiten, die dereinsatz“ für die DRK-Blutspende. AUS DER REGIOn | Brandenburg Von Anja Franke, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im Institut für Transfusionsmedizin Potsdam Jonny Schaffner – unentwegt im Ehrenamt Seit nun mehr 45 Jahren ist Jonny Schaffner ehrenamt- lich für das Deutsche Rote Kreuz im Einsatz. nachträg- lich war sein Engagement beim DRK für den gelernten land- und Forstwirt eine glückliche Fügung, wie der 65-Jährige berichtet: „Bei meinem ehemaligen Arbeit- geber wurde Mitte der 1960er Jahre ein Helfer für den Sanitätsdienst gesucht. Ich erklärte mich dazu bereit und wurde ab dem 6. Juni 1966 vom DRK ausgebildet.“ Mit dieser Ausbildung startete auch seine Mitglied- schaft beim Roten Kreuz. Durch einen Betriebsunfall zwei Jahre später konnte er seinen erlernten Beruf nicht mehr ausüben und widmete sich gänzlich den Aufga- Blumenstrauß des Monats für Jonny Schaffner (Mitte) von ben beim DRK. „Das hat sich dann einfach so ergeben“, Günter Baaske (links) lacht Schaffner. „nach vier Auslandseinsätzen und der Arbeit im Kreisauskunftsbüro ist meine Hauptaufgabe lerweile eine lebensaufgabe geworden. „ Ich gebe mein die Blutspende – welche mir sehr am Herzen liegt.“ Bestes dafür, dass den Patienten in unserer Region ge- holfen werden kann“, und genau das sei auch die Mo- Jonny Schaffner spricht von einer starken Verbunden- tivation, die er jeden Tag verspüre. „Ich will noch gerne heit gegenüber dem DRK – auch deshalb bereitet er, bis zum 70. Geburtstag diese Arbeit fortführen – wenn obwohl eigentlich schon im Ruhestandsalter, akri- es die Gesundheit zulässt“, sagt Schaffner, der selbst bisch die Blutspendetermine in Potsdam-Mittelmark 117 Blutspenden geleistet hat. vor. Er plakatiert die Ankündigungen und rückt Tische und Stühle am Spendeort zurecht, so dass das später Für sein Engagement wurde Schaffner Anfang Februar eintreffende Abnahmeteam den Blutspendetermin rei- 2012 von Günter Baaske (SPD), Minister für Arbeit, So- bungslos durchführen kann. ziales, Frauen und Familie im land Brandenburg, mit dem Blumenstrauß des Monats ausgezeichnet. Auch Unermüdlich ist er im Einsatz für die Versorgung mit wir bedanken uns bei Jonny Schaffner für 45 Jahre eh- Blutkonserven im land Brandenburg. Für ihn ist es mitt- renamtliche Tätigkeit beim DRK ganz herzlich.


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