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Anstieg der Krankheitsfälle - Rückgang der Blutspenden


Bedarf in vollen Krankenhäusern im Norden unverändert hoch


Lütjensee/Schleswig/Hamburg – Grippe, grippeähnliche Erkrankungen sowie akute Atemwegserkrankungen sorgen für volle Wartezimmer in den Arztpraxen des Nordens. Kaum ein Haushalt, kaum ein Betrieb bleibt davon verschont. Der Anstieg der Erkältungskrankheiten macht sich erneut beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost bemerkbar. Im Schnitt fehlen in Hamburg und Schleswig-Holstein 45 Spendewillige pro Tag. Gleichzeitig schlagen einige Kliniken Alarm, da sie überfüllt sind. Daher ist der Bedarf an lebensrettenden Blutkonserven hoch.

Im Hinblick auf den Vorrat an Blutkonserven ist in der Regel auch die Ferienzeit kritisch. In Hamburg gibt es in der ersten Monatshälfte Frühjahrsferien. Schleswig-Holsteins Schulkinder freuen sich auf den Beginn der Osterferien Ende März. Der Blutspendedienst rechnet in diesen Phasen ebenfalls mit geringerer Beteiligung an den regional gebotenen DRK-Blutspendeaktionen, weil viele Spenderinnen und Spender verreisen werden.

Umso wichtiger ist es, dass ständig Neuspender für die Blutspende gewonnen werden können. Auswertungen der Blutspendetermine haben zudem gezeigt, dass gerade nach der ersten Spende eine hohe Abbruchrate zu verzeichnen ist. „Aktuell verlosen wir unter allen, die in den letzten 12 Monaten einmal gespendet haben und nun zur Zweispende erscheinen, monatlich ein iPad“, berichtet Pressereferentin Claudia Hammerich.