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Mit „vereinten“ Kräften: 1.079 Blutspenden in 11 Stunden beim 21. DRK-Blutspendemarathon


Schalmeienzunft Hartmannsdorf ist mit 47 Blutspenden Vereinssieger dieser Blutspendektion

Chemnitz, 22. April 2013 – Beim 21. DRK-Blutspendemarathon am vergangene Samstag, 20. April haben auch 74 Chemnitzer Vereine teilgenommen, die in Teamformationen zum Blut spenden in die Galerie Roter Turm kamen. Das Centermanagement hatte unter den teilnehmenden Vereinen für das Team mit den meisten Blutspendern drei Mal einen Beitrag für die Vereinskassen ausgelobt. Mit 47 Blutspenden war die Schalmeienzunft Hartsmanndorf e.V. Vereinssieger an diesem Tag.

Von 9-20 Uhr spendeten am 20. April insgesamt 1.079 Chemnitzerinnen und Chemnitzer im Einkaufszentrum Galerie Roter Turm jeweils einen halben Liter Blut für die Patienten in der Region. Bereits zum zweiten Mal gelang es so, gemeinschaftlich die vorab ausgerufene Marke von 1.000 Blutspenden zu übertreffen.

Unter den teilnehmenden Vereinen waren viele Sportvereine, Kindergärten, Ämter, Familien, Hilfsorganisationen, Interessengemeinschaften oder Faschingsclubs, z.B. die Blutspendefüchse, der Elternverein Krebskranker Kinder, das Team nimm Zwei, das Landesamt für Steuern und Finanzen und Tiere in Not e.V..

1. Platz Schalmeienzunft Hartmannsdorf mit 47 Spendern

2. Platz Chemnitz Crusaders mit 41 Spendern

3. Medienkindergarten Kikkifax mit 21 Spendern

Im Frühjahr 2010 gelang es erstmals 1000 Blutspender an einem Tag zu einer Blutspende an diesem Ort zu motivieren. 1.133 Blutspender sorgten damals dafür, dass die Galerie Roter Turm als Ort mit den meisten DRK-Blutspenden an einem Tag in Sachsen über die Stadtgrenzen hinaus bekannt wurde.

Die Aktion hat einen ernsten Hintergrund: viele Schwerkranke können nur durch die Gabe von Blutpräparaten überleben. Und Blut ist bisher nicht künstlich herstellbar. Jeden Tag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in der Region Berlin, Brandenburg Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein rund 2.250 Blutspenden, um die Patientenversorgung mit den lebensrettenden Blutpräparaten kontinuierlich gewährleisten zu können.