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Kostenlose Blutspender-Hotline

Beispielhafte Blutspende: gewählte Volksvertreter spenden am 27. Juni vor dem Reichstagsgebäude Blut für Berliner Patienten


DRK-Präsident Dr. h.c. Rudolf Seiters bittet Abgeordnete und Mitarbeiter zum Aderlass

Berlin, 24. Juni 2013 – Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen.

Deshalb engagieren sich Abgeordnete und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Bundestages auf Einladung von DRK-Präsident Dr. h.c. Rudolf Seiters am 27. Juni bei einer großen Sonderblutspendeaktion des DRK auf dem Ebertplatz vor dem Reichstagsgebäude für Patienten in der Region. Es werden an diesem Tag weit über 100 Abgeordnete und Mitarbeiter im Bundestag als Vorbilder zur lebensrettenden Blutspende erwartet.

Zur Berichterstattung von diesem Termin laden wir herzlich ein:

27. Juni 2013, 9-14 Uhr, Friedrich-Ebert-Platz vor dem Reichstagsgebäude, Eingang Ost

Alle Medienvertreter benötigen zur Berichterstattung eine Akkreditierung der Pressestelle des Deutschen Bundestages. Ansprechpartnerinnen dort ist Frau Vogel (Tel. 030 227 32924). Das Formular zur Anmeldung finden Sie unter

http://www.bundestag.de/presse/akkreditierung/index.html.

Fotografen und Kameraleute werden gebeten, ihr technisches Equipment am Eingang Nord des Reichstagsgebäudes checken zu lassen und dann über Eingang Ost auf den Friedrich-Ebert-Platz zu kommen.

Bei den bisherigen 23 Blutspendeaktionen am Reichstag sind über 3.500 Blutspenden zusammen gekommen. Damit sind bis dato über 1.750 Liter Blut für die Patienten in der Region geflossen, denn bei jeder Blutspende wird ein halber Liter Blut entnommen. Ganz nebenbei wird es dabei wie auch im Tagesgeschäft der parlamentarischen Arbeit unter den Blutspenderinnen und Blutspendern einen „Wettbewerb“ der Bundestagsfraktionen zur Anzahl der geleisteten Blutspenden geben.

In Berlin haben die Schulferien begonnen, in dieser Zeit sind viele Spenderinnen und Spender verreist. Blutpräparate sind auch nur kurze Zeit haltbar. Die jetzt gewonnenen Blut- spenden helfen mit, die Versorgung von schwerkranken Patienten in Berliner Kliniken mit lebensnotwendigen Blutpräparaten über die Sommerferien hinweg zu sichern.

Viele Schwerkranke können nur durch die Gabe von Blutpräparaten überleben. Lebensnotwendige Blutpräparate lassen sich nur aus Spenderblut gewinnen, künstliche Ersatzstoffe gibt es nicht. Jeden Tag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in der Region Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein 2.250 Blutspenden, um die Patientenversorgung mit den lebensrettenden Blutpräparaten kontinuierlich gewährleisten zu können.