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Beispielhafte Blutspende: rund 170 gewählte Volksvertreter und Mitarbeiter spendeten heute Blut für Berliner Patienten


DRK-Präsident Dr. h.c. Rudolf Seiters bat Abgeordnete und Mitarbeiter des Bundestags zum Aderlass

Berlin, 27. Juni 2013 – Eine Vielzahl von Patienten verdankt ihr Leben fremden Menschen, die ihr Blut freiwillig und uneigennützig spenden. Neben Unfallopfern und Patienten mit Organtransplantationen sind vor allem Krebspatienten auf Blutpräparate angewiesen.

Deshalb engagierten sich Abgeordnete und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Deutschen Bundestages auf Einladung von DRK-Präsident Dr. h.c. Rudolf Seiters heute bei einer großen Sonderblutspendeaktion des DRK auf dem Ebertplatz vor dem Reichstagsgebäude für Patienten in der Region. Weit über 170 Abgeordnete und Mitarbeiter im Bundestag handelten als Vorbilder und folgten der Einladung zur lebensrettenden Blutspende.

So sind bei bisher 24 Blutspendeaktionen am Reichstag rund 3.700 Blutspenden zusammen gekommen. Damit sind bis dato über 1.850 Liter Blut für die Patienten in der Region geflossen, denn bei jeder Blutspende wird ein halber Liter Blut entnommen.

In Berlin haben die Schulferien bereits begonnen, in dieser Zeit sind viele Spenderinnen und Spender verreist. Blutpräparate sind auch nur kurze Zeit haltbar. Die jetzt gewonnenen Blutspenden helfen mit, die Versorgung von schwerkranken Patienten in Berliner Kliniken mit lebensnotwendigen Blutpräparaten über die Sommerferien hinweg zu sichern.

Viele Schwerkranke können nur durch die Gabe von Blutpräparaten überleben. Lebensnotwendige Blutpräparate lassen sich nur aus Spenderblut gewinnen, künstliche Ersatzstoffe gibt es nicht. Jeden Tag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in der Region Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein 2.250 Blutspenden, um die Patientenversorgung mit den lebensrettenden Blutpräparaten kontinuierlich gewährleisten zu können.