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Viele Blutspenderehrungen in Gettorf


DRK-Ortsverein Gettorf und DRK-Blutspendedienst Nord-Ost zeichnen auf dem gestrigen Spendetermin fünf langjährige Blutspenderinnen und Blutspender aus.

Gettorf, 24.09.2013 – Jutta Drümmer, erste Vorsitzende des DRK-Ortsvereines Gettorf, hatte gestern auf dem Blutspendetermin in Gettorf viel zu tun, Hände zu schütteln und lobende Worte für die freiwillige und unentgeltliche Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz zu sprechen. Gleich fünf Jubilare gab es im Laufe des Termins zu ehren: ein DRK-Spender für die 50. Blutspende, ein DRK-Spender für die 75. Blutspende, eine DRK-Spenderin und ein DRK-Spender für die 100. Blutspende sowie ein DRK-Spender für die 125. Blutspende. Kathrin Roes, die für den DRK-Blutspendedienst Nord-Ost im Kreis Rendsburg-Eckernförde als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit arbeitet, unterstützte sie bei den Ehrungen und überreichte die Urkunden, die Ehrenabzeichen in Gold mit Eichenkranz und Präsente.

Seine 125. Blutspende leistete Hans Heinrich Koll (64), Landwirt aus dem benachbarten Revensdorf. Koll tut nicht nur Gutes für andere durch regelmäßiges Blutspenden. Er ist zudem seit ca. 44 Jahren Mitglied in der freiwilligen Feuerwehr. Dort begann er im Alter von etwa 20 Jahren mit dem Blutspenden. Durchschnittlich viermal jährlich besucht er den Spendetermin in Gettorf. „Wenn man bei der Feuerwehr ist, denkt man an Nächstenhilfe. Deswegen spende ich Blut“, erläutert Koll. Früher gingen die Feuerwehrkameraden als Gruppe und in Uniform zum Spendetermin. Das ist zwar nicht mehr so, aber die älteren Kameraden motivieren damals wie heute die jüngeren Mitglieder, auch Blutspender zu werden.

Ebenfalls aus Revensdorf stammt die Blutspenderin Edeltraut Skerra (60), die auf 100 Blutspenden zurückblickt. Skerra ist Hausfrau, verheiratet und hat zwei Kinder. Sie ist sehr aktiv, fährt gern Rad, mag Gartenarbeit und Walking. „Ich komme immer mit dem Fahrrad zur Blutspende, das ist mir ganz wichtig“, erzählt Edeltraut Skerra. Gettorf ist nur 3 Kilometer entfernt. Bei jedem Wetter nimmt sie das Fahrrad, sogar bei Regen und glatten Straßen. Mit 18 Jahren ging sie erstmals zur Blutspende. Von da an hat sie regelmäßig Spendetermine aufgesucht, zumeist in Gettorf. Wenn es zeitlich mal nicht passt, weicht sie aus auf das Terminangebot von Surendorf und Osdorf. Auf die Frage nach ihrer Motivation zur Blutspende antwortet sie: „Ich spende Blut, um anderen zu helfen. Aber ich mache das auch, weil das Blut untersucht wird. Das bietet mir ein Gefühl von Sicherheit. In meiner Familie wissen wir, wie wichtig Blutspende ist, denn es brauchten einige von uns selbst schon Blut“. Vor diesem Hintergrund versucht sie ständig, ihr Umfeld zur Blutspende zu motivieren. Neben dem ehrenamtlichen Einsatz als Blutspenderin ist Edeltraut Skerra zudem seit zehn Jahren Schriftführerin beim DRK-Ortsverein Lindau.

Ebenfalls für die 100. Blutspende wurde der Bäcker Andreas Ziebell (46) aus Altenholz geehrt. Als er volljährig wurde, hat sein Vater ihn gebeten, ihn zur Blutspende beim DRK zu begleiten. Ziebell ist dabei geblieben. Auf dem Spendetermin in Gettorf gefällt ihm das reichhaltige und vielfältige Buffet. Außerdem ist auf den fünf Terminen im Jahr immer alles liebevoll zur Jahreszeit passend dekoriert.
Er nimmt sich die Zeit für die Blutspende, weil er den regelmäßigen Gesundheitscheck schätzt. „Die Kontrolle des eigenen Blutes ist mir wichtig. Wenn etwas nicht in Ordnung ist, bekomme ich Bescheid und kann mit den Untersuchungsergebnissen vom Blutspendedienst zum Hausarzt“, erklärt Ziebell. Andreas Ziebell, der verheiratet ist und zwei Kinder hat, widmet sich in seiner Freizeit auch gern der Gartenarbeit.

Jutta Drümmer war am Ende des Termins sehr zufrieden. „Spender anderer Orte sind begeistert von unserem leckeren Buffet“, erzählt sie und ergänzt: „Wenn der Speiseraum gefüllt ist, freu ich mich jedes Mal. Vor allem sind wir dankbar, wenn viele Neuspender dabei sind“. Sie setzt sich mit Herzblut dafür ein, neue Blutspenderinnen und Blutspender für die gute Sache zu gewinnen. Der nächste Spendetermin ist am 16. Dezember 2013. Sie verrät, dass der Ortsverein eine Erstspenderaktion plant.