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ALS LEBENSRETTER AUSGEZEICHNET - 39 Berliner DRK-Blutspenderinnen und -spender werden am 10. Oktober im Estrel Hotel für ihre langjährige Spendetätigkeit geehrt


Staatssekretär Dirk Gerstle überbringt den Dank des Senators für Gesundheit und Soziales

Berlin, 8. Oktober 2013 – Viele Schwerkranke können nur durch die Gabe von Blutpräparaten überleben. Ohne das uneigennützige und kontinuierliche Engagement von Berliner Blutspenderinnen und Blutspendern wäre dies nicht möglich. Deshalb zeichnet das Deutsche Rote Kreuz am 10. Oktober, um 17 Uhr in einer feierlichen Zeremonie im Estrel Hotel 39 langjährige Berliner Blutspenderinnen und –spender für ihre jeweils 100., 125., 150., 175., 200. und 250. Blutspende aus.

Den besonderen Dank des Senators für Gesundheit und Soziales überbringt Staatssekretär Dirk Gerstle von der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Berlin. Er wird zusammen mit Dr. med. Roland Karl, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost, die Spender mit Urkunde und Ehrennadel des DRK auszeichnen. Alle Spender sind danach zu einem Abendessen eingeladen.

Die Spenderinnen und Spender kommen aus allen Bezirken Berlins. Sie alle haben mit ihren unentgeltlichen Spenden aufgrund persönlicher Erlebnisse oder besonderen Gründen kontinuierlich dazu beigetragen, dass die Patientenversorgung mit lebensnotwendigen Blutpräparaten in Berliner Kliniken stets gesichert ist. Jeder dieser Blutspender hat mindestens 10 Jahre regelmäßig Blut gespendet, um solch eine hohe Spendenzahl zu erreichen, denn eine Vollblutspende ist nur alle 8 Wochen möglich.

Als Gast überbringt Oberarzt Dr. med. M. Kanaan von der Kinderkardiologie des Deutschen Herzzentrums den Dank im Namen der vielen Patienten, denen mit Spenderblut geholfen werden konnte.

Blut ist bisher nicht künstlich herstellbar. Blutpräparate haben nur eine kurze Haltbarkeit, eine Vollblutspende kann z.B. nur 35 bis 42 Tage verwendet werden. Jeden Tag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in den Regionen Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein rund 2.250 Blutspenden, um die Patientenversorgung mit den lebensrettenden Blutpräparaten kontinuierlich gewährleisten zu können. Bundesweit werden täglich 15.000 Blutspenden benötigt. Dies gelingt nur gemeinschaftlich mit den vielen Tausend Spenderinnen und Spendern, die mit ihrer Blutspende Verantwortung übernehmen.