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ALS LEBENSRETTER AUSGEZEICHNET


156 langjährige DRK-Blutspenderinnen und -Spender aus dem Land Brandenburg werden am 19. Oktober in Potsdam für ihre Spendetätigkeit geehrt

Potsdam, 15. Oktober 2013 – Viele Schwerkranke können nur durch die Gabe von Blutpräparaten überleben. Ohne das uneigennützige und kontinuierliche Engagement von Brandenburger Blutspenderinnen und Blutspendern wäre dies nicht möglich. Deshalb zeichnen das Deutsche Rote Kreuz und die Landesregierung Brandenburgs am 19. Oktober in einer feierlichen Zeremonie in der Potsdamer Schinkelhalle 156 langjährige DRK-Blutspenderinnen und –spender mit 100 unentgeltlichen Blut- oder Plasmaspenden oder mehr für ihr uneigennütziges Engagement aus.

Die Spenderinnen und Spender kommen aus dem Nordwesten Brandenburgs, dem Einzugsgebiet des DRK-Instituts für Transfusionsmedizin in Potsdam mit den Postleitzahlen 14476 bis 17268.

Zur Berichterstattung von diesem Termin laden wir herzlich ein, am Samstag, 19.10.2013, um 10.30 Uhr in die Schinkelhalle Kulturstandort, Schiffbauergasse 1, 14467 Potsdam

Am 19. Oktober werden die Spenderinnen und Spender von Dietmar Bacher, DRK-Vizepräsident im Land Brandenburg, und dem Staatssekretär im Ministerium des Inneren, Rudolf Zeeb, in einer feierlichen Zeremonie mit einer Urkunde und einem Ehrenabzeichen in Gold mit Eichenkranz ausgezeichnet. Staatssekretär Zeeb überbringt den Spenderinnen und Spendern den Dank der Landesregierung.

Alle Spenderinnen und Spender haben mit ihren unentgeltlichen Spenden aufgrund persönlicher Erlebnisse oder aus besonderen Gründen kontinuierlich dazu beigetragen, dass die Patientenversorgung mit lebensnotwendigen Blutpräparaten in Brandenburger Kliniken stets gesichert ist. Ihr Engagement ist in jeder Hinsicht besonders. Sie geben nicht nur mit jeder Spende einen halben Liter Blut, sondern schenken bei jeder Spende auch rund 40 Minuten ihrer Freizeit. Jeder dieser Blutspender hat mindestens 10 Jahre regelmäßig Blut gespendet, um solch eine hohe Spendenzahl zu erreichen, denn eine Vollblutspende ist nur aller 8 Wochen möglich.

Ein Beispiel: ein Spender, der für 100 Spenden geehrt wird, hat so insgesamt 4.000 Minuten aufgewendet, um Blut zu spenden, also 66 Stunden. In dieser Zeit hat er insgesamt 50 Liter Blut gespendet.

Blut ist bisher nicht künstlich herstellbar. Blutpräparate haben nur eine kurze Haltbarkeit, eine Vollblutspende kann z.B. nur 35 bis 42 Tage verwendet werden. Jeden Tag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in den Regionen Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein rund 2.250 Blutspenden, um die Patientenversorgung mit den lebensrettenden Blutpräparaten kontinuierlich gewährleisten zu können. Bundesweit werden täglich 15.000 Blutspenden benötigt. Dies gelingt nur gemeinschaftlich mit den vielen Tausend Spenderinnen und Spendern, die mit ihrer Blutspende Verantwortung übernehmen.