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ALS LEBENSRETTER AUSGEZEICHNET


55 langjährige DRK-Blutspenderinnen und Blutspender aus dem Kreis Görlitz werden am 7. November für ihr Engagement geehrt

Görlitz, 21. Oktober 2013 – Viele Schwerkranke können nur durch die Gabe von Blutpräparaten überleben. Ohne das uneigennützige und kontinuierliche Engagement von sächsischen Blutspenderinnen und Blutspendern wäre dies nicht möglich. Deshalb zeichnen der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost und der DRK-Kreisverband Görlitz Stadt und Land e.V. am 7. November in einer feierlichen Zeremonie im Klinikum Görlitz 55 langjährige DRK-Blutspenderinnen und –spender mit 50, 75, 100 oder 125 unentgeltlichen Blutspenden für ihr uneigennütziges Engagement aus.

Evelin Bergmann, Bürgermeisterin von Neißeaue, Oberärztin Dr. med. Elisabeth Urban, stellvertretende Leiterin des Instituts für Transfusionsmedizin beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in Dresden, sowie Dr. med. Ralf-Henrik Schellenberg, stellvertretender Transfusionsbeauftragter des Klinikums Görlitz, werden zusammen mit André Maywald, Vorsitzender des Vorstands beim DRK-Kreisverband Görlitz Stadt und Land e.V., die Spenderinnen und Spender mit einer Urkunde und einem Ehrenabzeichen auszeichnen. Die Spenderinnen und Spender sind im Anschluss zu einem Abendessen eingeladen.

Die Spenderinnen und Spender kommen aus dem Kreis Görlitz mit den Postleitzahlen 02625 bis 02929.

Alle Spenderinnen und Spender haben mit ihren unentgeltlichen Spenden aufgrund persönlicher Erlebnisse oder aus besonderen Gründen kontinuierlich dazu beigetragen, dass die Patientenversorgung mit lebensnotwendigen Blutpräparaten in sächsischen Kliniken stets gesichert ist. Ihr Engagement ist in jeder Hinsicht besonders. Sie geben nicht nur mit jeder Spende einen halben Liter Blut, sondern schenken bei jeder Spende auch rund 40 Minuten ihrer Freizeit. Jeder dieser Blutspender hat mindestens 10 Jahre regelmäßig Blut gespendet, um solch eine hohe Spendenzahl zu erreichen, denn eine Vollblutspende ist nur aller 8 Wochen möglich.

Ein Beispiel: ein Spender, der für 100 Spenden geehrt wird, hat so insgesamt 4.000 Minuten aufgewendet, um Blut zu spenden, also 66 Stunden. In dieser Zeit hat er insgesamt 50 Liter Blut gespendet.

Blut ist bisher nicht künstlich herstellbar. Blutpräparate haben nur eine kurze Haltbarkeit, eine Vollblutspende kann z.B. nur 35 bis 42 Tage verwendet werden. Jeden Tag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in den Regionen Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein rund 2.250 Blutspenden, um die Patientenversorgung mit den lebensrettenden Blutpräparaten kontinuierlich gewährleisten zu können. Bundesweit werden täglich 15.000 Blutspenden benötigt. Dies gelingt nur gemeinschaftlich mit den vielen Tausend Spenderinnen und Spendern, die mit ihrer Blutspende Verantwortung übernehmen.