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Kaltes Blut


DRK-Blutspendedienst in Potsdam sorgt im Juni für kühles Vergnügen im Institut für Transfusionsmedizin

Blutspenden aller Blutgruppen werden zurzeit dringend benötigt

In der ersten langen Hitzeperiode im Frühsommer 2018 setzt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost im Institut für Transfusionsmedizin in Potsdam ein kühles Ausrufezeichen für Blut- und Plasmaspenderinnen und –spender. Vom 5. Bis zum 25. Juni erhalten alle Spender dort nach der Spende als Dankeschön ein kühles Eis aus der Eismeierei Babelsberg. Die Eismeierei Babelsberg ist ein Projekt des Oberlin Berufsbildungswerks.

DRK-Blut- und Plasmaspende im Institut für Transfusionsmedizin in Potsdam,
DRK-Blutspendedienst, Ärztehaus am Klinikum Haus I,
Eingang Hebbelstr. 1 (Vorplatz Poliklinik Campus Klinikum Ernst von Bergmann), 14467 Potsdam
Mo+Fr 07 – 19 Uhr
Di+Do 12 - 19 Uhr

Das kühle Dankeschön würdigt besonders die Spende gesunder Mitmenschen, die trotz Sommerzeitmithelfen, dass genügend Blutpräparate zur Verfügung stehen. Denn die Versorgung schwerkranker Patienten in den Kliniken und Praxen muss zu jeder Zeit sichergestellt werden.

Für viele Erkrankungen sind aus menschlichem Blut gewonnene Präparate oft die einzige Behandlungs- oder Heilungsmöglichkeit. Mit jeder Blutspende von einem halben Liter kann man bis zu drei Patienten dabei helfen, gesund zu werden, denn aus jeder Blutspende werden bis zu drei lebensnotwendige Blutpräparate hergestellt.

An jedem Werktag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in den Regionen Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein rund 1.900 Blutspenden, um die Patientenversorgung mit den lebensrettenden Blutpräparaten kontinuierlich gewährleisten zu können. Möglich ist dies nur in gemeinschaftlicher Verantwortung mit den Blutspenderinnen und Blutspendern, die dies mit ihrem Engagement unterstützen. Bundesweit werden täglich 15.000 Blutspenden benötigt.

Wie wird das gespendete Blut in den Kliniken therapeutisch eingesetzt?

  • etwa 19% wird für die Behandlung von Krebspatienten verwendet
  • etwa 16% Herzerkrankungen
  • etwa 16% Magen-Darm-Erkrankungen
  • etwa 12% Verletzungen aus Straßen-, Berufs- und Haushaltsunfällen
  • etwa 6% Leber- und Nierenkrankheiten
  • etwa 5% Blutarmut, Blutkrankheiten
  • etwa 4% Komplikationen bei der Geburt
  • etwa 4% Knochen- und Gelenkkrankheiten
  • etwa 18% Sonstige Indikationen
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