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Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke und das DRK


ehrten heute in Potsdam langjährige Blutspenderinnen und Blutspender

Potsdam, 10. November 2018 – Mit einer Blutspende kann man in kürzester Zeit zum Lebensretter werden. Eindrucksvoll beweisen dies Menschen, die mit einer unentgeltlichen Blutspende helfen und sich so für schwerkranke Menschen in ihrer Heimatregion einsetzen. Rund 150 von ihnen wurden heute in Potsdam für ihr jahreslanges Engagement ausgezeichnet.

Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke sprach den Männern und Frauen in der Potsdamer Schinkelhalle den Dank der Brandenburger Landesregierung aus. Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost und Dr. Frank-W. Hülsenbeck, DRK-Präsident im Land Brandenburg, ehrten in der Potsdamer Schinkelhalle in einer Zeremonie langjährige Blutspenderinnen und –spender aus dem nördlichen Brandenburg für ihre beeindruckende Leistung. Sie wurden mit einer Urkunde und einem Ehrenabzeichen in Gold mit Eichenkranz ausgezeichnet. Mit einem feierlichen Mittagessen klang der Vormittag aus.

Die Blutspender stammen aus dem Einzugsgebiet des Instituts für Transfusionsmedizin in Potsdam und haben ihre 100., 125., 150. oder mehr unentgeltliche Spenden geleistet. Jeder dieser Blutspender hat mindestens 25 Jahre regelmäßig Blut gespendet, um solch eine hohe Spendenzahl zu erreichen, denn eine Vollblutspende ist nur alle 8 Wochen möglich. Unter den Eingeladenen waren auch Spender, die zusätzlich eine hohe Anzahl von Plasma- und/oder Thrombozytenspenden (Blutplättchen) geleistet haben. Sie alle haben mit 100 und mehr unentgeltlichen Spenden dazu beigetragen, dass die Patientenversorgung mit lebensnotwendigen Blutpräparaten in ihrer Heimatregion stets gesichert ist.

Ministerpräsident Dietmar Woidke, selbst aktiver Blutspender, betonte in seiner Rede: „Ich habe großen Respekt für die Menschen, die regelmäßig Blut spenden. Wer heute hier geehrt wird, macht das seit mindestens 25 Jahren. Für diese sehr beeindruckende Leistung und das enorm wichtige Zeichen der Mitmenschlichkeit mein herzlicher Dank. Denn jeder Blutspender ist ein potentieller Lebensretter. Mit einer einzigen Spende kann bis zu drei Schwerkranken und Verletzten geholfen werden. Dabei ist der Aufwand für den Spender relativ gering. Umso unverständlicher, dass nur drei Prozent aller Deutschen regelmäßig Blut spenden, obwohl aus medizinischer Sicht etwa 33 Prozent dazu geeignet wären.“

Woidke warb dafür, dass mehr Menschen in die Blutspendezentren des DRK gehen. Bislang sei es zwar stets gelungen, die Versorgung sicherzustellen. Jedoch werde sich auch beim Blutspenden der demografische Wandel bemerkbar machen. Immer mehr ältere Menschen bedeuteten auf Dauer immer weniger Spender bei gleichzeitig steigendem Bedarf an Konserven. Daher sei es wichtig, dass sich vor allem noch mehr jungen Menschen als Blutspender und damit als potentielle Lebensretter engagieren.

Die Wertschätzung der Blutspender steht beim DRK an oberster Stelle. Das Engagement für kranke Mitmenschen mit einer unentgeltlichen Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz ist gelebtes Ehrenamt, der Anzahl der DRK-Blutspender bundesweit nach, quasi die größte Bürgerinitiative in der Bundesrepublik Deutschland. Denn Blutspender sind Lebensretter, sie übernehmen Verantwortung für schwerkranke oder verletzte Mitmenschen in ihrer Region, deren Leben nur durch die Gabe von Blutpräparaten gerettet werden kann.