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Internationaler Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember: DRK-Blutspendedienst würdigt Engagement der Spender und ehrenamtlichen Helfer in Brandenburg


David Mehling aus Berlin ist einer von rund 200.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern beim DRK bundesweit– außerdem ist er als Blutspender aktiv

Potsdam, Cottbus, 3. Dezember 2018 – Am 5. Dezember wird international und bundesweit der Tag des Ehrenamtes begangen. Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost nutzt den Aktionstag, um das besondere ehrenamtliche Engagement der freiwilligen Blutspenderinnen und -blutspender und der vielen ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und –Helfer im Land Brandenburg, die auf vielen Blutspendeterminen die Betreuung der Spendenden mitgestalten, zu würdigen. Sie leisten sogar in einem jahrelangen Doppel-Engagement auch uneigennützige Blutspenden beim DRK. Das gemeinsame Ehrenamt hilft schwerkranken Patienten in ihrer Region. Der Internationale Tag des Ehrenamts verleiht diesem besonderen Engagement viele Gesichter.

So wie David Mehling (28) aus Berlin sind auch viele Menschen in Brandenburg ehrenamtlich als Blutspender oder Helfer der Blutspende tätig. Er ist Blutspender und unterstützt in seiner Freizeit seit 2016 das DRK. Auf Blutspendeterminen betreut er Spender und im Sanitätsdienst sichert er mit seinem Team Veranstaltungen ab, ein „Doppelagent“ des Ehrenamts.

Ohne Menschen wie David Mehling könnten schwerkranke Menschen nicht überleben und Verletzten könnte nicht geholfen werden. Der gebürtige Würzburger kam zum Studium nach Berlin und suchte Anschluss und eine Aufgabe, „wo ich nicht nur etwas für mich (nämlich studieren), sondern auch etwas für andere tun könnte.“ Dank des Ehrenamtes hat er inzwischen nicht nur viele Freunde in Berlin, sondern konnte auch sein Wissen erweitern. „Ich habe viel über Medizin und den Umgang mit Verletzten und Menschen im Allgemeinen gelernt, auch mit der Wartung der Einsatzfahrzeuge kenne ich mich aus.“ David Mehling weiß auch, ohne Ehrenämter wäre Vieles, was als selbstverständlich angesehen wird, gar nicht möglich. Ehrenamt heißt auch Verantwortung zu übernehmen, David Mehling macht das gern: „Wir sind ein Team, keiner steht alleine da, zusammen gehen wir gut vorbereitet in den Einsatz. Und wenn es nötig ist, halte ich auch Händchen bei einer Blutspende oder bei Verletzten“, lacht er.

Folgen Sie uns dazu am 5.12.2018 auf Facebook und auf unserem Blog.

Prof. Dr. med. Tosten Tonn, Medizinischer Geschäftsführer der DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost begegnet dieser Form des Ehrenamtes mit hoher Wertschätzung: „Das ehrenamtliche Engagement ist in der heutigen Zeit leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso mehr muss man das beständige Engagement unserer vielen Blutspenderinnen und Blutspender und zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer auf den Terminen würdigen. Ich freue mich, dass dieses selbstlose Engagement so einmal in den Fokus gerückt wird und möchte allen auch ganz persönlich für die Unterstützung unserer Blutspendetermine danken!“