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Auszeichnung für DRK-Blutspender


Staatssekretär Martin Matz und DRK-Präsident Mario Czaja ehren am 08. Juni langjährige Berliner Blutspenderinnen und Blutspender. Staatssekretär Matz spricht den Spenderinnen und Spendern den Dank der Stadt aus, Schirmherr ist MdB Klaus-Dieter Gröhler.

Berlin, 03. Juni 2019 – Auf Einladung von MdB Klaus-Dieter Gröhler ehren im Rahmen eines Parlamentarischen Gesprächs zur Notwendigkeit von unentgeltlichen Blutspenden und ehrenamtlichem Engagement am 8. Juni Staatssekretär Martin Matz von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung und der Präsident des Berliner Roten Kreuzes, Mario Czaja, im Paul-Löbe-Haus des Deutschen Bundestags knapp 50 langjährige Berliner Blutspenderinnen und –spender, die in den vergangenen 12 Monaten ihre 100. oder mehr unentgeltliche Blutspenden beim DRK geleistet haben.

Der Präsident des DRK Landesverbandes Berliner Rotes Kreuz, Mario Czaja, und Staatssekretär Martin Matz zeichnen die Spender mit einer Urkunde und einer Ehrennadel aus.

Die Veranstaltung findet am 08.06.2018, um 11 Uhr im Europasaal des Paul-Löbe-Hauses statt. Eingang SÜD, Platz der Republik 1, 11011 Berlin, sie ist zur Berichterstattung nur nach vorheriger Anmeldung bis 06.06.2018, 12 Uhr geöffnet.

Bitte bei der Anmeldung auch das Geburtsdatum angeben und zur Veranstaltung den Personalausweis bereithalten. Anmeldung bitte an: k.schweiger@blutspende.de oder 0173-536 46 89.


Alle Spenderinnen und Spender haben mit ihren unentgeltlichen Spenden dazu beigetragen, dass die Patientenversorgung mit lebensnotwendigen Blutpräparaten in ihrer Heimatregion stets gesichert ist. Jeder dieser Blutspender hat rund 20 Jahre regelmäßig Blut gespendet, um solch eine hohe Spendenzahl zu erreichen, denn eine Vollblutspende ist nur aller 8 Wochen möglich. Die Blutspendeaktionen in Berlin erfahren überdies große Unterstützung durch viele engagierte ehrenamtliche DRK-Helferinnen und -Helfer.

Die Wertschätzung der Blutspender, die freiwillig und unentgeltlich Blut für Schwerkranke oder Verletzte in ihrer Region spenden, steht beim DRK an oberster Stelle. Das Engagement für kranke Mitmenschen mit einer unentgeltlichen Blutspende beim deutschen Roten Kreuz ist gelebtes Ehrenamt. Denn Blutspender sind Lebensretter. Mit ihrer Entscheidung für eine freiwillige und unentgeltliche Blutspende beim DRK übernehmen sie Verantwortung für schwerkranke oder verletzte Mitmenschen in ihrer Region, deren Leben nur durch die Gabe von Blutpräparaten gerettet werden kann.

Für viele Erkrankungen sind aus menschlichem Blut gewonnene Präparate oft die einzige Behandlungs- oder Heilungsmöglichkeit. Mit jeder Blutspende von einem halben Liter kann man bis zu drei Patienten dabei helfen, gesund zu werden, denn aus jeder Blutspende werden bis zu drei lebensnotwendige Blutpräparate hergestellt. Blutkonserven sind jedoch nur begrenzt haltbar (35-42 Tage) und Blut ist nicht künstlich herstellbar.

An jedem Werktag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost in den Regionen Berlin, Brandenburg, Hamburg, Sachsen und Schleswig-Holstein rund 1.900 Blutspenden, um die Patientenversorgung mit den lebensrettenden Blutpräparaten kontinuierlich gewährleisten zu können. Möglich ist dies nur in gemeinschaftlicher Verantwortung mit den Blutspenderinnen und Blutspendern, die dies mit ihrem Engagement unterstützen. Bundesweit werden täglich 15.000 Blutspenden benötigt.