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Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Immungenetik erstmalig in Cottbus


vom 4. bis 6. September treffen sich dort Experten der Immungenetik und Transplantationsimmunologie aus Deutschland, der Schweiz und Österreich

Cottbus, 28. August 2019 – Das Gewebetypisierungslabor des Institutes für Transfusionsmedizin in Cottbus, organisiert in diesem Jahr im Auftrag der DGI die 27. Jahrestagung der Gesellschaft unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters Holger Kelch in der Stadthalle Cottbus. Tagungspräsidentin ist Dipl. Biologin Undine Schulz.

Das Motto des Kongresses 2019 lautet: „HL A bis heute“, so widmet sich auch der Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Ilias Doxiadis, einem ehemaligen Präsidenten der Europäischen Gesellschaft für Immungenetik, dem Rückblick auf die Anfänge des HLA-Systems (Humane Leukozytäre Antigene = Gewebemerkmale).
Weitere Vorträge zeigen neue Perspektiven in der Blutstammzelltransplantation auf, wie haploidente Stammzelltransplantation oder die Nutzung von CAR-T-Zellen als Therapieform.

Diskutiert wird über die Fortschritte, die in den vergangenen Jahrzehnten auf dem Gebiet der Stammzell- und Organtransplantation gemacht wurden. Serologische Typisierungsmethoden wurden nahezu vollständig durch molekularbiologische Methoden ersetzt. Neue Technologien wie die Sanger-Sequenzierung, Next Generation Sequenzierung oder die Nanoporen-Technik erlauben die Gewebetypisierung schneller, einfacher, günstiger aber vor allem auf einem Niveau höchster Auflösung, was sich in jeder Hinsicht positiv auf den Transplantationserfolg und damit für den Patienten auswirkt.

Tagungspräsidentin Dipl.-Biologin Undine Schulz ist Leiterin des HLA-Labor des Instituts für Transfusionsmedizin in Cottbus: „Wir freuen uns sehr, dass Cottbus erstmals Tagungsort dieses Fachkongresses sein wird und wir Experten mit zukunftsweisenden Vorträgen in der Lausitz zu Gast haben werden. Zu Beginn der 1990er Jahre revolutionierten molekularbiologische Techniken die Methodik der Gewebetypisierung. Nun werfen neue Entwicklungen in der Organtransplantation wie „unsichtbare“ Organe, Uterustransplantation oder Handtransplantation Fragen auf, was in Zukunft alles möglich sein wird“.

In einer der Plenarsitzungen „Stammzellen und deren Einsatz in der regenerativen Medizin“ wird von induzierten pluripotenten Stammzellen als Ausgangsmaterial für die regenerative Medizin und über eine in-vitro Züchtung von Erythrozyten und Megakaryozyten referiert.

Ein weiterer Schwerpunkt der Tagung ist das Antikörpermanagement bei der Lungen-, Herz- und Nierentransplantation und die kritische Betrachtung des Antikörperscreenings; insbesondere auch in der Transfusionsmedizin.

Veranstalter
Deutsche Gesellschaft für Immungenetik e.V. (DGI)
Zertifiziert durch die Landesärztekammer mit 12 Punkten der Kategorie B.

Kongressortsort
Stadthalle Cottbus, Berliner Platz 6, 03046 Cottbus

Eine Anmeldung ist während des Kongresses auch onsite am Registriercounter möglich.

Interviews mit Tagungspräsidentin Dipl. Biologin Undine Schulz und dem Wissenschaftlichen Leiter der Tagung, Prof. Dr. med. Torsten Tonn, vermitteln wir im Vorfeld gern.

Fachlicher Kontakt:
Dipl. Biologin Undine Schulz
Leiterin HLA-Labor des ITM Cottbus
DRK Blutspendedienst Nord-Ost gGmbH
Thiemstraße 105, 03050 Cottbus
E-Mail: u.schulz@blutspende.de
Tel. +49 355 4995-179

Weitere Informationen unter www.dgi2019.de