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Zum 17. Weltblutspendertag: Ein Dankeschön mit Ausrufezeichen an alle DRK-Blutspender in Sachsen


Helden des Alltags – Sven Ziller aus Schlettau leistete seine allererste Blutspende während der Corona-Pandemie

Dresden, Chemnitz, Leipzig, Plauen, 9. Juni 2020 – Der Internationale Weltblutspendertag am 14. Juni dient weltweit dazu, die Aufmerksamkeit auf das überlebenswichtige Thema Blutspende zu lenken. Im Fokus des 17. Internationalen Aktionstages stehen am 14. Juni weltweit alle Menschen, die mit ihrer Blutspende Leben retten. Rund 1,7 Millionen Menschen sind als Blutspender beim DRK und zeigen Flagge für die Blutspende als Akt der Solidarität.

Wer sich bereits mit einer Blutspende für die Gesundheit anderer Menschen engagiert hat, kennt das gute Gefühl, mit dem persönlichen Einsatz Leben gerettet zu haben! Während der Corona-Krise haben unzählige Menschen in Versorgungsbereich des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost eindrucksvoll bewiesen, dass sie für andere Menschen eintreten, wenn es darauf ankommt, auch unter Ausnahmenbedingungen. Besonders deutlich zeigt sich das in der Anzahl der ErstspenderInnen, die von einem durchschnittlichen Anteil von 9% auf bis zu 17% angestiegen ist. Der erste Schritt dahin kostet jedoch oftmals Überwindung.

Auch Sven Ziller hat im März seine erste Blutspende geleistet. „Ich bin selbst Motorradfahrer, da kann immer etwas passieren. Deshalb hatte ich schon länger vor, Blut zu spenden“, sagt der Schlettauer. „Als ich den Aufruf in den Medien hörte, hab ich dann meine erste Spende geleistet.“ In der Zwischenzeit hat Sven Ziller ein weiteres Mal Blut gespendet und auch gleich seine Ehefrau mitgebracht. Stellvertretend für alle Menschen, die mit ihrer Blutspende geholfen haben und regelmäßig helfen, gilt beiden ganz herzlicher Dank!

„Die anhaltende Hilfsbereitschaft und gelebte Solidarität gilt es jetzt auch in den neuen Alltag zu integrieren und mit kontinuierlichen Blutspenden für schwerkranke Mitmenschen in den Kliniken spürbar werden zu lassen“, sagt Prof. Dr. med. Torsten Tonn, Medizinischer Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost. Er spricht allen Blutspendern beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost ein großes Dankeschön aus: „Der international begangene Weltblutspendertag ist ein guter Anlass, einen wirklich positiven Blick auf die vergangenen Wochen zu werfen, die uns alle vor ungekannte Herausforderungen gestellt haben. Die riesige Resonanz auf unsere Aufrufe zur Blutspende hat uns überwältigt, allen BlutspenderInnen ein riesiges Dankeschön für ihr selbstloses Engagement, sie haben in einer Notsituation schnell die Entscheidung getroffen, zu helfen.“

Spendewillige sind gebeten, sich kurzfristig im Internet oder über die kostenfreie Hotline www.blutspende.de und Telefon 0800 11 94911 zu informieren. Eine Terminreservierung für die Blutspende ist erforderlich: terminreservierung.blutspende-nordost.de/

Mit Sicherheit Blut spenden
Um das Ansteckungsrisiko für Blutspender, Personal und Ehrenamt auf Blutspendeterminen so gering wie möglich zu halten, werden die entsprechenden Maßnahmen der aktuellen Pandemiephase ständig angepasst. Aktuell bestehen die Maßnahmen in Zugangskontrolle, Kurzanamnese, Körpertemperatur messen; Desinfektion sowie dem Tragen von Mundnasenschutz von Personal, Ehrenamt und SpenderInnen sowie größtmöglicher Vereinzelung durch Abstände vor Betreten des Spendeortes und im gesamten Ablauf der Blutspende. Alle SpenderInnen erhalten eine Mundnasenschutzmaske ausgehändigt.
Personen mit Erkältungssymptomen, Fieber und Durchfall werden nicht zur Blutspende zugelassen. Es wird gebeten, dass sie die Termine gar nicht erst aufsuchen.

Auch wichtig zu wissen: Blutspenden werden n i c h t auf SARS-CoV-2 untersucht. Prof. Dr. med. Torsten Tonn, medizinischer Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost, betont: „Gemäß Mitteilung des Paul Ehrlich Instituts (PEI) ist eine Übertragung von SARS-CoV-2 durch Blut derzeit nicht anzunehmen, weil das Virus bei symptomlosen Personen im Blut nicht nachweisbar ist. Der Hauptübertragungsweg des SARS-CoV-2 ist die Tröpfcheninfektion. Eine Testung der Spenden wird daher aktuell nicht praktiziert.“