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Zum 17. Weltblutspendertag


In der guten Sache vereint

Dresden, Chemnitz, Leipzig, Plauen, 10. Juni 2020 – Der Internationale Weltblutspendertag am 14. Juni dient weltweit dazu, die Aufmerksamkeit auf das überlebenswichtige Thema Blutspende zu lenken. Im Fokus des 17. Internationalen Aktionstages stehen am 14. Juni weltweit alle Menschen, die mit ihrer Blutspende Leben retten. Rund 1,7 Millionen Menschen sind als Blutspender beim DRK und zeigen Flagge für die Blutspende als Akt der Solidarität.

Mit dem gemeinsamen Ziel, rund um den Weltblutspendertag am 14. Juni 2020 auf das überlebenswichtige Thema Blutspende aufmerksam zu machen, haben die Blutspendedienste des Deutschen Roten Kreuzes (und des Bayerischen Roten Kreuzes) die aktuell laufende Kampagne #missingtype – erst wenns‘s fehlt, fällt‘s auf ins Leben gerufen. Mittels der fehlenden Buchstaben A, B und O, stellvertretend für die Blutgruppen A, AB, B und 0, machen nationale sowie internationale Partner auf die Folgen fehlender Blutspenden aufmerksam und setzen so ein gemeinsames, starkes Zeichen für die Blutspende.

Wie wichtig diese Aufmerksamkeit ist, zeigte sich auch jüngst im Rahmen der Corona-Krise. Nur durch öffentlichkeitswirksame Aufrufe sowie die unerschrockene Solidarität der Spenderinnen und Spender konnte und kann die Versorgung von meist schwerkranken Patientinnen und Patienten aufrechterhalten werden. Dabei bewegen wir uns aktuell in manchen Regionen Deutschlands am unteren Rand der Bestände. Mit Blick auf die bereits erfolgten und bevorstehenden Lockerungen der Corona-Auflagen sowie der anstehenden Sommer und Ferienzeit ist es essenziell, die angebotenen Blutspendetermine wahrzunehmen. Damit die lebenswichtige Versorgung aufrechterhalten werden kann, ist dieses Engagement alternativlos. Bei den angebotenen Terminen besteht kein erhöhtes Ansteckungsrisiko.

„In schwierigen Zeiten ist umso mehr das Engagement des Einzelnen gefragt. Es gilt zusammenund füreinander einzustehen. Die Blutspende ist ein selbstloser, elementarer Dienst an der Gemeinschaft. Blutspenden heißt Verantwortung zu übernehmen. Die großartige Solidarität der Menschen im Zuge der Corona-Krise war ein beeindruckendes Signal der Hoffnung. Nun gilt es, diesen solidarischen Gedanken im Alltag fortzuführen“, sagt Gerda Hasselfeldt, Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes und ergänzt: „Vor allem die junge Generation ist jetzt gefragt, die permanente Herausforderung einer Versorgung mit Blutpräparaten anzunehmen. Damit kann sie einen ganz persönlichen sowie nachhaltigen Beitrag leisten.“

Aufgrund der begrenzten Haltbarkeiten von Blutpräparaten, sowie der Alternativlosigkeit zu gespendetem Blut ist und bleibt ein kontinuierliches, weltweites Engagement der Menschen für die Blutspende unabdingbar.

Alle Infos zur Kampagne, eine Übersicht der teilnehmenden Partner unter www.missingtype.de. Informationen zur Blutspende und Termine unter www.blutspende.de