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Hitze und Blutspenden schließen sich nicht aus: DRK-Blutspendedienst in Sachsen gibt Tipps zum Blutspenden bei heißem Wetter, denn Patienten sind dringend auf Bluttransfusionen angewiesen


Blutspenden sind auch bei hohen Temperaturen gut verträglich, wenn einige Regeln beachtete werden

Dresden, Leipzig, Chemnitz, Plauen, 12. August 2020 – Sachsen stöhnt unter der Hitze! Konstant hohe Temperaturen von über 30 Grad zeigen inzwischen Auswirkungen auf die Bereitschaft zum Blutspenden. Doch die Patientenversorgung mit lebensrettenden Blutpräparaten in Sächsischen Kliniken muss auch zur Ferienzeit lückenlos sichergestellt werden. Denn Blutpräparate sind nur kurz haltbar (je nach Präparat 4 Tage bis zu sechs Wochen).
Anhaltende Hitze schließt jedoch eine lebensrettende Blutspende nicht aus, wenn einige Regeln beachtet werden.

Tipps zum Blutspenden bei Hitze
Blutspenden sind jedoch auch an sehr heißen Tagen gut verträglich, wenn die Spenderinnen und Spender einige Tipps beherzigen: Die tägliche Trinkmenge sollte auf rund 3 Liter erhöht, längere Aufenthalte und körperliche Anstrengungen in der Sonne nach Möglichkeit vermieden werden. Bewegungen in warmer Umgebung bedeuten eine Doppelbelastung des Kreislaufs. Erste Hinweise für einen Hitzenotfall können beispielsweise Kopfschmerzen oder Schwindel sein. Hier helfen gekühlte, elektrolythaltige Getränke wie zum Beispiel Apfelsaftschorle.

Alle Termine in Sachsen im Internet www.blutspende.de (Bundesland Sachsen anklicken) oder über die kostenfreie Hotline Telefon 0800 11 949 11.
Eine Terminreservierung ist für alle Termine erforderlich
terminreservierung.blutspende-nordost.de

Hintergrund: Die Bestände der teilweise lediglich 4 Tage haltbaren Blutprodukte sind bereits durch die ferienbedingte Abwesenheit und Beschränkungen durch die Corona-Pandemie minimiert. Gerade bei den Präparaten der Blutgruppen 0 Rhesus negativ und 0 Rhesus positiv, sowie A Rhesus negativ und B Rhesus negativ ist die Versorgung nur noch für maximal einen Tag sichergestellt. Regulär ist eine Bevorratung von drei bis fünf Tage sichergestellt.

Hoher Bedarf an Blutspenden
An jedem Werktag benötigt der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost allein in Sachsen rund 650 Blutspenden. Insgesamt sind es täglich rund 1.750 Blutspenden im Versorgungsgebiet des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost, um die Patientenversorgung mit den lebensrettenden Blutpräparaten kontinuierlich gewährleisten zu können. Möglich ist dies nur in gemeinschaftlicher Verantwortung mit den Blutspenderinnen und Blutspendern, die dies mit ihrem Engagement unterstützen. Bundesweit werden täglich 15.000 Blutspenden benötigt.

Mit Sicherheit Blut spenden
Um ein Ansteckungsrisiko mit dem neuartigen Corona-Virus auf Blutspendeterminen so gering wie möglich zu halten, hat der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost zahlreiche Schutzmaßnahmen auf seinen Spendeterminen eingeführt. Aktuell bestehen die Maßnahmen in Zugangskontrolle, Kurzanamnese, Messung der Körpertemperatur vor Betreten der Spenderäumlichkeiten, sowie Handdesinfektion und dem Tragen von Mund-Nasenschutz. Darüber hinaus wird auf größtmögliche Vereinzelung durch Abstände vor Betreten des Spendeortes und im gesamten Ablauf der Blutspende geachtet. Alle Spender erhalten eine Mundnasenschutzmaske ausgehändigt. Nach der Blutspende werden Lunchpakete an die Spenderinnen und Spender verteilt.