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Tag des Ehrenamts am 5. Dezember: Ehrenamt Blutspende in der Corona-Pandemie wichtiger denn je


Blutspenderinnen und Blutspender beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost sind Lebensretter – sie alle engagieren sich ehrenamtlich, ebenso wie die freiwilligen DRK-Helferinnen und –helfer auf den Blutspendeterminen

Dresden, Chemnitz, Leipzig, Plauen, 4.12.2020 – Der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost weist auf die große Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements als Blutspender oder freiwilliger Helfer auf DRK-Blutspendeterminen besonders in der Coronakrise hin und würdigt das Engagement dieser Menschen. Ohne ihre Unterstützung wäre die Patientenversorgung schwerkranker Menschen so nicht möglich. Benötigt werden Präparate aus Spenderblut z.B. zur Behandlung in der Krebstherapie, bei Organtransplantationen oder anderen schwerwiegenden Operationen, sowie für Menschen, die lebenslang solche Medikamente benötigen. Mit einer Blutspende kann bis zu drei Schwerkranken oder Verletzten geholfen werden. Das Deutsche Rote Kreuz sichert ca. 75 Prozent der notwendigen Blutversorgung in der Bundesrepublik Deutschland, nach strengen ethischen Normen – freiwillig, gemeinnützig und unentgeltlich, rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr.

Der Internationale Tag des Ehrenamts am 5. Dezember verleiht diesem besonderen Engagement viele Gesichter. Auf über 9.000 Blutspendeterminen jährlich in den fünf Bundesländern des Versorgungsgebietes des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost in Berlin, Brandenburg, Sachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein helfen neben den vielen engagierten Blutspenderinnen und Blutspendern eine weitere Gruppe stiller Unterstützer mit, dass die Versorgung schwerkranker Patienten mit lebensrettenden Blutspenden an 365 Tagen im Jahr lückenlos gewährleistet ist.

Prof. Dr. med. Tosten Tonn, Medizinischer Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost, begegnet jeder Form des Ehrenamtes mit hoher Wertschätzung: „Das ehrenamtliche Engagement ist in der heutigen Zeit leider keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso mehr muss man das beständige Engagement unserer vielen Blutspenderinnen und Blutspender und der zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfer auf den Terminen würdigen. Ich freue mich, dass dieses selbstlose Engagement zum Tag des Ehrenamts in den Fokus gerückt wird und möchte allen ganz persönlich danken!“

Ehrenamt beim DRK bundesweit
„Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland ist. „Was wir hier seit Jahresanfang erlebt haben, ist ein großer Akt der Solidarität“, sagt DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember 2020. In den vergangenen Jahren ist das ehrenamtliche Engagement beim Deutschen Roten Kreuz auf bundesweit mehr als 443.000 Helferinnen und Helfer im Jahr 2019 angestiegen. Das DRK sei einer der größten ehrenamtlichen Organisationen in Deutschland. „Die Bereitschaft, sich zu engagieren, ist sehr groß. Allein im Jugendrotkreuz seien mehr als 139.000 junge Leute aktiv.

Wer darf Blut spenden?
Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Spendewillige mit Symptomen werden nicht zur Blutspende zugelassen und gebeten nicht auf Terminen zu erscheinen. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt der Gesundheitszustand lässt dies zu. Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!