Berlin/Brandenburg

Blutspenden im Herbst: Worauf achten nach Erkältung oder Grippeimpfung?

Erhöhte Anzahl an Infektionen senken derzeit das Spendeaufkommen – Blutpräparate nur kurz haltbar

Gerade im Herbst, wenn die sogenannte Erkältungssaison startet, erhöht nasskaltes Wetter die Anfälligkeit für Infektionen. Deshalb gilt es für Spendewillige, einige Regeln zu beachten. Wenn der Körper auskühlt, wird dadurch die Durchblutung der Schleimhäute reduziert. Dies erleichtert Viren und Bakterien das Eindringen. Zusätzlich wird durch den Aufenthalt in geschlossenen Räumen die Übertragung erleichtert, wodurch also auch eine erhöhte Ansteckungsgefahr besteht. 

Wer an einer akuten Erkältung oder Atemwegsinfektion leidet, kann vorübergehend nicht Blut spenden.

Dies gilt für Erstspender*innen ebenso wie für Menschen, die regelmäßig Blut spenden. Doch wann ist eine Spende danach wieder möglich?

  • Nach einem komplikationslosen Infekt: sieben Tage ab Symptomfreiheit
  • Nach einer Infektion mit Fieber: 28 Tage ab Symptomfreiheit
  • Nach Einnahme eines Antibiotikums: vier Wochen nach der letzten Einnahme
  • Nach Grippeschutzimpfung: Bei Beschwerdefreiheit ist eine Blutspende am Tag nach der Impfung direkt wieder möglich

Diese Regelungen dienen dem Schutz des Spenders/der Spenderin selbst, aber auch dem der Patienten, denen mit der Blutspende geholfen wird. 

Vor einer Erkältung schützen kann man sich beispielsweise durch gutes Lüften von Innenräumen, Bewegung an der frischen Luft, regelmäßiges Händewaschen (insbesondere vor und nach dem Essen). Wer bereits eine Erkältung hat, sollte sich viel Ruhe gönnen und viel Flüssigkeit zu sich nehmen, im besten Fall Tee. 

Weitere Informationen finden sich auch in dem Beitrag Keine Blutspende bei Erkältung im DRK-Blutspende-Magazin www.blutspende.de/magazin

Hier sind alle DRK-Blutspende-Termine zu finden. Informationen gibt es natürlich auch über die kostenfreie Hotline 0800 11 949 11. 

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