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Institut für Transfusionsmedizin Cottbus

Thiemstraße 105
03050 Cottbus

Tel.: 0355 4995-0
Fax: 0355 4995-103
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DRK-Blutspendedienst Nord-Ost

Institut für Transfusionsmedizin Cottbus


Institutsleitung

Irene Sopivnik, Institutsleitung

Seit 2019 ist Frau Irene Sopivnik die Institutsleiterin - Fachärztin für Transfusionsmedizin mit über 20 Jahre praktischer Erfahrung in der Transfusionsmedizin.  Bereits 2001 kam sie als Ärztin in Weiterbildung zum DRK- Blutspendedienst in Cottbus.

2005 wurde sie zur verantwortlichen Ärztin für den Bereich autologe Blutstammzellen ernannt, einer Besonderheit des Instituts, und betreut seitdem als Herstellungsleiterin und sachkundige Person den Stammzellbereich. Denn als einziges Institut in ganz Brandenburg gibt es hier die Möglichkeit, autologe Stammzellen zu gewinnen und aufzubereiten. Diese sind für die Behandlung bestimmter Leukämie- und Lymphomerkrankungen unerlässlich. 

Im März 2006 legte Irene Sopivnik ihre Prüfung zur Fachärztin für Transfusionsmedizin ab und leitet seitdem die stationäre Hausentnahme und die mobilen Außenteams. Seit 2008 ist sie die Sachkundige Person und Leiterin der Herstellung für sämtliche in Cottbus hergestellte Blutprodukte. Sie ist Leiterin des Immunhämatologischen Labors und nimmt an der vertragsärztlichen Versorgung als ermächtigte Ärztin teil. Sie ist für die Weiterbildung zum Facharzt für Transfusionsmedizin befugt.
 


Unser Auftrag

Das Blutspende Institut der Universitätsstadt Cottbus liegt im Zentrum der Lausitz und ist mit über 100 Mitarbeitern und 5 Außenteams für die Durchführung von Blutspendeterminen und die Versorgung der der Patienten in den Krankenhäusern mit Blutprodukten in den Landkreisen Barnim, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Märkisch-Oderland, Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree, Spree-Neiße sowie den kreisfreien Städten Cottbus und Frankfurt/Oder verantwortlich.

Im Institut Cottbus werden neben der Vollblutspende auch Plasma- und Thrombozytapheresen durchgeführt, sowie Stammzellspenden abgenommen. Einzigartig in Brandenburg ist die Möglichkeit der Aufbereitung und Langzeitlagerung von autologen Stammzellen. Die JACIE akkreditierte Aufbereitung und Kryokonservierung erfolgt für die Inhouse-Abnahmen, die Institute Berlin und Potsdam, sowie für die Helios Kliniken Berlin-Buch und Bad Saarow.

Das Immunhämatologische Labor sorgt neben der Standardversorgung auch für die Abklärung spezieller immunhämatologischer Fragestellungen, um für alle Patient*innen mit Transfusionsbedarf kompatible Blutprodukte zur Verfügung stellen zu können.

Weiterhin befindet sich im Institut Cottbus das zentrale Qualitätskontrolllabor, wo das gesamte Spektrum der Qualitätskontrolluntersuchungen für alle in Berlin, Brandenburg, Schleswig-Holstein und Sachsen hergestellten Blutprodukte erfolgen. Die Fachabteilung Qualitätskontrolle Stammzelle deckt zusätzlich die komplette Untersuchung autologer Stammzellen vor und nach Kryokonservierung ab, sowie Untersuchungen für DLI und allogener Stammzellpräparate.

Darüber hinaus finden hier zentral für den Blutspendedienst Nord-Ost alle Zulassungsuntersuchungen, Studien, sowie Qualitätskontrolluntersuchungen im Lohnauftrag bzw. aufwendige Matrixvalidierungen neuartiger ATMPs statt. 

Für die Kliniken des Versorgungsgebietes und die Knochenmarkspenderdatei des Blutspendedienstes (DSSD) werden in der Fachabteilung HLA/HNA-Diagnostik darüber hinaus immun- und transplantationsimmunologische Untersuchungen durchgeführt.

Im DAkkS akkreditierten Immunhämatologischen Labor nach DIN EN ISO 15189 werden für das benachbarte Haus der Maximalversorgung dem städtischen zukünftigen Universitätsklinikum Carl-Thiem, sowie einsendender Praxen schwerpunktmäßig immunhämatologische Fragestellungen beantwortet und im Transfusionsbedarf kompatible Blutprodukte zur Verfügung gestellt.

Mit Frau Annett Smolka sitzt die Regionalleiterin der Öffentlichkeitsarbeit und somit die Koordinatorin aller stattfindenden Blutspendetermine in Nord-Ost im Institut Cottbus.
 


Unsere Abteilungen & Teams